



Mit großer Freude und Spannung blicken wir auf ein besonderes Projekt unseres zukünftigen 10. Jahrgangs: 16 Schülerinnen und Schüler werden sich intensiv mit dem Thema „Frauen in Auschwitz“ auseinandersetzen und dafür gemeinsam im Oktober nach Krakau in Polen reisen.
Die Beschäftigung mit dem Holocaust ist bis heute von großer historischer, gesellschaftlicher und demokratischer Bedeutung. Gerade in einer Zeit, in der Ausgrenzung, Antisemitismus und demokratiefeindliche Entwicklungen wieder sichtbarer werden, bleibt die Auseinandersetzung mit der Geschichte aktueller denn je. Gemeinsam wollen wir großen Fragen nachgehen: Wie konnte es zu den Verbrechen des Nationalsozialismus kommen? Welche Schicksale verbergen sich hinter den historischen Fakten? Und vor allem: Wie können wir heute dazu beitragen, dass so etwas nie wieder geschieht?
Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Perspektiven und Lebensgeschichten von Frauen in Auschwitz. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei selbst forschen, Fragen stellen, diskutieren und nach Antworten suchen. Begleitet und angeleitet werden sie von Frau Valdenebro und Herrn Nowatschin.
Zur Vorbereitung finden mehrere Workshops statt, in denen historische Hintergründe erarbeitet und wichtige Fragestellungen gemeinsam entwickelt werden. Die eigentliche Reise nach Polen dauert vier Tage. Neben einem intensiven Besuch der Gedenkstätte Auschwitz werden die Teilnehmenden auch die Stadt Krakau kennenlernen – ihre Geschichte, Kultur und das heutige Leben in Polen.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse und das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler. Es ist ein starkes Zeichen, dass sich junge Menschen ernsthaft, offen und verantwortungsvoll mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen möchten. Die Reise bietet die Möglichkeit, Geschichte nicht nur aus Büchern kennenzulernen, sondern sie als Auftrag für Gegenwart und Zukunft zu verstehen.

Am 16.04.2026 besuchte die Klasse 8.5 die Berliner Philharmonie – ein echtes Highlight! Dort erhielten wir einen spannenden Einblick in die Generalprobe des weltberühmten Orchesters der Berliner Philharmonie, dirigiert von Mirga Gražinytė-Tyla.
Um 9:30 Uhr trafen wir uns voller Vorfreude vor dem beeindruckenden Gebäude. Viele waren gespannt, das Stück, das wir zuvor schon im Unterricht kennengelernt hatten, nun endlich live zu erleben. Nach unserer Ankunft wurden wir freundlich empfangen und gemeinsam mit zwei anderen Schulklassen in den Eingangsbereich geführt. Dort bekamen wir eine Einführung in das Programm und den Ablauf der Probe. Besonders interessant war, dass ein Orchestermusiker zu uns kam und unsere Fragen beantwortete – eine seltene Gelegenheit!

Anschließend ging es in den großen Konzertsaal, der mit seiner besonderen Architektur sofort beeindruckte. Schon beim Einspielen der Musiker lag eine besondere Stimmung in der Luft. Nach kurzer Zeit begann die Probe – und die Musik entfaltete sofort ihre Wirkung. Es war faszinierend zu beobachten, mit wie viel Konzentration und Leidenschaft die Musiker spielten. Wenn man sich auf einzelne Instrumente oder Musiker konzentrierte, konnte man die Begeisterung richtig spüren.
Am Ende waren sich alle einig: Der Ausflug hat sich absolut gelohnt – besonders beeindruckend waren der einzigartige Klang im Saal, die sichtbare Begeisterung der Musiker und die überraschende Erkenntnis, dass man dabei viel wacher bleibt als in so mancher Unterrichtsstunde.

Endlich ist es so weit: Unsere neue Sporthalle wurde heute feierlich eröffnet! Nach rund einem Jahr Bauzeit steht unserer Schulgemeinschaft nun eine moderne Dreifelderhalle zur Verfügung, die künftig optimale Bedingungen für den Sportunterricht bietet.
Zur Eröffnung begrüßten wir zahlreiche Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Senatsverwaltung. Grußworte sprachen unter anderem Dr. Kühne von der Senatsverwaltung sowie der Bezirksstadtrat Herr Dollase. In ihren Reden betonten sie die Bedeutung moderner Sportstätten für die Entwicklung und Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde es sportlich: Der 7. Jahrgang eröffnete die Halle mit einem Brennballspiel und sorgte damit für eine gelungene und bewegungsreiche Premiere.
Die neue Halle bietet viele Vorteile: Als Dreifelderhalle ermöglicht sie es, mehrere Klassen gleichzeitig, aber räumlich getrennt voneinander zu unterrichten. So kann der Sportunterricht künftig in einzelnen Hallenabteilen stattfinden – mit deutlich mehr Platz und besseren Bedingungen für alle. Zudem verfügt die Halle über neue und großzügige Umkleidebereiche, moderne sanitäre Anlagen sowie eine komplett neue Ausstattung an Sportgeräten und Bällen. Besonders hervorzuheben ist die neue Basketballanlage, die sogar Großfeldspiele ermöglicht.

Offiziell in den vollen Betrieb geht die Sporthalle mit Beginn des neuen Schuljahres. Geplant ist jedoch, dass ausgewählte Kurse sie bereits nach den Osterferien nutzen können.
Wir freuen uns sehr über diese großartige Bereicherung für unser Schulleben und auf viele sportliche Erfolge in unserer neuen Halle!

Liebe Eltern, vom 5. bis zum 12. März können Sie Ihr Kind für das nächste Schuljahr bei uns anmelden. Bitte vereinbaren Sie dazu telefonisch ab Montag, dem 9. Februar, einen Termin mit unserem Sekretariat. Tel.: 030-90 277-8328/-8245. In der Anlage finden Sie als PdF-Datei alle notwendigen Anmeldeformulare. Es ist wichtig, dass Sie diese ausdrucken und ausgefüllt zur Anmeldung mitbringen. Bringen Sie außerdem auch den Anmeldebogen, die letzten beiden Zeugnisse als Kopie, zwei Passfotos, das Impfbuch und falls vorhanden die Förderprognose mit. Bei getrennten Eltern und geteiltem Sorgerecht benötigen wir die Unterschriften beider Elternteile auf der Anmeldung. Ihr Kind sollte bei der Anmeldung natürlich auch dabei sein.

Wir erinnern uns an Theodor Haubach, der am 23. Januar 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde. An unserer Schule ist diese Erinnerung lebendig: Ein Gedenkort und eine kleine Ausstellung machen deutlich, wofür Haubach stand – und warum sein Einsatz uns bis heute betrifft.

In diesem Jahr besuchte die Klasse 9.1 gemeinsam mit unserer Schulleiterin Frau Köhnen die Gedenkstätte Plötzensee. Dort, wo Haubach hingerichtet wurde, setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit seinem Leben auseinander. Als Journalist, SPD-Politiker und Mitglied des Kreisauer Kreises kämpfte er für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde. Zusammen mit anderen Widerstandskämpfern dachte er über ein Deutschland nach, das nach der NS-Diktatur gerecht, frei und demokratisch sein sollte.
Heute erleben wir, dass diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind. Demokratie funktioniert nur, wenn Menschen sie ernst nehmen, sich informieren und Position beziehen. Unsere Erinnerung an Theodor Haubach ist deshalb mehr als ein Gedenken an die Vergangenheit: Sie ist ein klares Zeichen für die Gegenwart. Wir schauen nicht weg. Wir sagen Nein zu Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Barbarei und Terror. Und wir stehen ein für eine Gesellschaft, in der Freiheit, Respekt und Menschlichkeit zählen – jeden Tag.

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus beteiligte sich unsere Schule am Jugendforum denk!mal 2026, einem Wettbewerb des Berliner Abgeordnetenhauses. Das Forum gibt Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ und forschend mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung zu setzen.
Unser Projekt widmete sich sechs Widerstandskämpferinnen, deren Mut und Engagement heute oft zu wenig bekannt sind: Tony Sender, Lucy Strewe, Annedore Leber, Rose Schlösinger, Lieselotte Herrmann und Marie Terwiel. Alle hatten einen engen Bezug zu Berlin und setzten sich trotz großer persönlicher Gefahr für Demokratie, Freiheit und eine gerechtere Gesellschaft ein. Einige von ihnen wurden vom nationalsozialistischen Regime verfolgt und ermordet.
Die Ausstellungseröffnung fand am 26. Januar 2026 in der Wandelhalle des Berliner Abgeordnetenhauses statt. In einem würdevollen Rahmen präsentierten Jugendliche aus ganz Berlin ihre Projekte. Die Teilnehmenden wurden von der Präsidentin des Abgeordnetenhauses für ihr Engagement ausdrücklich gewürdigt.
Wir sind sehr stolz auf die Klasse 10.1 und gratulieren ihr von Herzen zu dieser beeindruckenden Ausstellung. Mit großem Einsatz, Ernsthaftigkeit und viel Engagement hat die Klasse gezeigt, wie lebendig und wichtig Erinnerungsarbeit heute ist. Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, die sich mutig mit Geschichte auseinandergesetzt, Verantwortung übernommen und damit ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit gesetzt haben.

Beim Projekttag gegen Antisemitismus setzten sich alle Klassen der Theodor-Haubach-Schule intensiv mit jüdischer Kultur, Religion und Geschichte auseinander. Alle Klassen unternahmen eine andere Aktivität zum Thema. Durch Besuche von Gedenkstätten, Mahnmalen und Stolpersteinen, Ausstellungen, Filme und Gespräche wurde deutlich: Erinnerung ist wichtig – und geht uns alle an.
Die Klasse 8.3 war beispielsweise in der Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ im Rathaus Schöneberg. Dort wird das Schicksal jüdischer Menschen aus dem Bezirk Schöneberg erzählt. Fotos, Dokumente und persönliche Geschichten zeigen, dass jüdische Familien ganz selbstverständlich zum Leben im Kiez gehörten. Umso erschütternder ist es zu erfahren, wie viele Jüdinnen und Juden aus Schöneberg im Dritten Reich ausgegrenzt, deportiert, vertrieben und ermordet wurden. Die Ausstellung macht deutlich: Diese Geschichte ist nicht weit weg – sie hat direkt hier stattgefunden.
Im Anschluss unternahm die Klasse einen Rundgang durch das Bayerische Viertel. An verschiedenen Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler, wie jüdisches Leben Schritt für Schritt entrechtet, diskriminiert und schließlich zerstört wurde. Die Auseinandersetzung mit den konkreten Orten machte die Vergangenheit besonders greifbar.
Als Theodor-Haubach-Schule ist uns dieses Thema besonders wichtig. Gerade heute, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Stadt und in unserem Land wieder zunehmen, wollen wir nicht schweigen. Wir wollen erinnern, aufklären und Haltung zeigen.
Antisemitismus hat keinen Platz – nicht an unserer Schule und nicht in unserer Gesellschaft. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Respekt, Solidarität und Menschlichkeit.

Mit großer Freude und viel Stolz berichten wir von einem besonderen Erfolg: Noel, Schüler unserer Schule, entwickelte im NEFTI-Kurs einen eigenen Businessplan und nahm damit an einem internationalen Wettbewerb in Albanien teil – mit einem großartigen Ergebnis!
Bereits am Ende der 9. Klasse bewarb sich Noel deutschlandweit mit seiner Firmenidee und wurde ausgewählt, Deutschland beim Weltkongress zu vertreten. Jugendliche aus 17 Ländern kamen dort zusammen – schon die Teilnahme allein war ein echter Gewinn!
Der Wettbewerb gliederte sich in drei Kategorien: Real Market, Ideenmarket und Constructive Market. Noel präsentierte seine Idee an einem selbst gestalteten Firmenstand und verteidigte seinen Businessplan vor einer achtköpfigen internationalen Jury – selbstverständlich auf Englisch.
Für Noel war es eine echte Premiere: erste Auslandsreise ohne Eltern, ein eigenes Hotelzimmer und der Austausch mit internationalen Jugendlichen. Besonders beeindruckend: Während viele Teilnehmende im Team antraten, präsentierte Noel allein – souverän, motiviert und kommunikativ stark.
Am Ende erreichte er einen fantastischen 3. Platz unter acht internationalen Teilnehmenden. Doch eigentlich hatte er bereits gewonnen: durch Mut, Selbstständigkeit und eine Leistung, die wir nur als grandios bezeichnen können.
Wir begegnen diesem Erfolg mit großer Freude und Wohlwollen und sind unglaublich stolz auf Noel. Weiter so – wir freuen uns auf alles, was noch kommt!

Unsere Schule freut sich über eine moderne, helle und großzügige Schulküche, die nach neuesten pädagogischen und technischen Standards ausgestattet ist. Viel Platz, eine durchdachte Ordnung, moderne Herde und ein professioneller Abzugsraum sorgen für optimale Lernbedingungen.
Schon beim Betreten sind die Schülerinnen und Schüler begeistert. Die übersichtliche und ergonomische Einrichtung erleichtert das Arbeiten und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Raum und Material. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen, dass man auch mit einfachen Mitteln frische, gesunde und leckere Gerichte zubereiten kann – ein wichtiger Beitrag zur Ernährungsbildung.
In der neuen Küche wird nicht nur gekocht, sondern Teamarbeit und Selbstständigkeit trainiert: Von der Planung über das Kochen bis zum gemeinsamen Essen und Aufräumen erleben die Schülerinnen und Schüler den gesamten Ablauf. Dabei entwickeln sie Zeitmanagement, soziale Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein.
Unsere Schulküche ist ein moderner Lernort, der begeistert, motiviert und bestens auf Alltag und Beruf vorbereitet – ein echter Mehrwert für unsere Schule und unsere Schulgemeinschaft.