Anmeldung an der Theodor Haubach Schule

Liebe Eltern, vom 5. bis zum 12. März können Sie Ihr Kind für das nächste Schuljahr bei uns anmelden. Bitte vereinbaren Sie dazu telefonisch ab Montag, dem 9. Februar, einen Termin mit unserem Sekretariat. Tel.: 030-90 277-8328/-8245. In der Anlage finden Sie als PdF-Datei alle notwendigen Anmeldeformulare. Es ist wichtig, dass Sie diese ausdrucken und ausgefüllt zur Anmeldung mitbringen. Bringen Sie außerdem auch den Anmeldebogen, die letzten beiden Zeugnisse als Kopie, zwei Passfotos, das Impfbuch und falls vorhanden die Förderprognose mit. Bei getrennten Eltern und geteiltem Sorgerecht benötigen wir die Unterschriften beider Elternteile auf der Anmeldung. Ihr Kind sollte bei der Anmeldung natürlich auch dabei sein.

Demokratie und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit– Zum Todestag von Theodor Haubach

Wir erinnern uns an Theodor Haubach, der am 23. Januar 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde. An unserer Schule ist diese Erinnerung lebendig: Ein Gedenkort und eine kleine Ausstellung machen deutlich, wofür Haubach stand – und warum sein Einsatz uns bis heute betrifft.

In diesem Jahr besuchte die Klasse 9.1 gemeinsam mit unserer Schulleiterin Frau Köhnen die Gedenkstätte Plötzensee. Dort, wo Haubach hingerichtet wurde, setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit seinem Leben auseinander. Als Journalist, SPD-Politiker und Mitglied des Kreisauer Kreises kämpfte er für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde. Zusammen mit anderen Widerstandskämpfern dachte er über ein Deutschland nach, das nach der NS-Diktatur gerecht, frei und demokratisch sein sollte.

Heute erleben wir, dass diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind. Demokratie funktioniert nur, wenn Menschen sie ernst nehmen, sich informieren und Position beziehen. Unsere Erinnerung an Theodor Haubach ist deshalb mehr als ein Gedenken an die Vergangenheit: Sie ist ein klares Zeichen für die Gegenwart. Wir schauen nicht weg. Wir sagen Nein zu Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Barbarei und Terror. Und wir stehen ein für eine Gesellschaft, in der Freiheit, Respekt und Menschlichkeit zählen – jeden Tag.

Jugendforum denk!mal 2026 – Erinnerung und Engagement

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus beteiligte sich unsere Schule am Jugendforum denk!mal 2026, einem Wettbewerb des Berliner Abgeordnetenhauses. Das Forum gibt Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ und forschend mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung zu setzen.

Unser Projekt widmete sich sechs Widerstandskämpferinnen, deren Mut und Engagement heute oft zu wenig bekannt sind: Tony Sender, Lucy Strewe, Annedore Leber, Rose Schlösinger, Lieselotte Herrmann und Marie Terwiel. Alle hatten einen engen Bezug zu Berlin und setzten sich trotz großer persönlicher Gefahr für Demokratie, Freiheit und eine gerechtere Gesellschaft ein. Einige von ihnen wurden vom nationalsozialistischen Regime verfolgt und ermordet.

Die Ausstellungseröffnung fand am 26. Januar 2026 in der Wandelhalle des Berliner Abgeordnetenhauses statt. In einem würdevollen Rahmen präsentierten Jugendliche aus ganz Berlin ihre Projekte. Die Teilnehmenden wurden von der Präsidentin des Abgeordnetenhauses für ihr Engagement ausdrücklich gewürdigt.

Wir sind sehr stolz auf die Klasse 10.1 und gratulieren ihr von Herzen zu dieser beeindruckenden Ausstellung. Mit großem Einsatz, Ernsthaftigkeit und viel Engagement hat die Klasse gezeigt, wie lebendig und wichtig Erinnerungsarbeit heute ist. Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, die sich mutig mit Geschichte auseinandergesetzt, Verantwortung übernommen und damit ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit gesetzt haben.

Erinnern. Hinsehen. Haltung zeigen – Projekttag gegen Antisemitismus

Beim Projekttag gegen Antisemitismus setzten sich alle Klassen der Theodor-Haubach-Schule intensiv mit jüdischer Kultur, Religion und Geschichte auseinander. Alle Klassen unternahmen eine andere Aktivität zum Thema. Durch Besuche von Gedenkstätten, Mahnmalen und Stolpersteinen, Ausstellungen, Filme und Gespräche wurde deutlich: Erinnerung ist wichtig – und geht uns alle an.

Die Klasse 8.3 war beispielsweise in der Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ im Rathaus Schöneberg. Dort wird das Schicksal jüdischer Menschen aus dem Bezirk Schöneberg erzählt. Fotos, Dokumente und persönliche Geschichten zeigen, dass jüdische Familien ganz selbstverständlich zum Leben im Kiez gehörten. Umso erschütternder ist es zu erfahren, wie viele Jüdinnen und Juden aus Schöneberg im Dritten Reich ausgegrenzt, deportiert, vertrieben und ermordet wurden. Die Ausstellung macht deutlich: Diese Geschichte ist nicht weit weg – sie hat direkt hier stattgefunden.

Im Anschluss unternahm die Klasse einen Rundgang durch das Bayerische Viertel. An verschiedenen Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler, wie jüdisches Leben Schritt für Schritt entrechtet, diskriminiert und schließlich zerstört wurde. Die Auseinandersetzung mit den konkreten Orten machte die Vergangenheit besonders greifbar.

Als Theodor-Haubach-Schule ist uns dieses Thema besonders wichtig. Gerade heute, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Stadt und in unserem Land wieder zunehmen, wollen wir nicht schweigen. Wir wollen erinnern, aufklären und Haltung zeigen.

Antisemitismus hat keinen Platz – nicht an unserer Schule und nicht in unserer Gesellschaft. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Respekt, Solidarität und Menschlichkeit.

Grandioser Erfolg: Unser Schüler begeistert mit Businessplan in Albanien

Mit großer Freude und viel Stolz berichten wir von einem besonderen Erfolg: Noel, Schüler unserer Schule, entwickelte im NEFTI-Kurs einen eigenen Businessplan und nahm damit an einem internationalen Wettbewerb in Albanien teil – mit einem großartigen Ergebnis!

Bereits am Ende der 9. Klasse bewarb sich Noel deutschlandweit mit seiner Firmenidee und wurde ausgewählt, Deutschland beim Weltkongress zu vertreten. Jugendliche aus 17 Ländern kamen dort zusammen – schon die Teilnahme allein war ein echter Gewinn!

Der Wettbewerb gliederte sich in drei Kategorien: Real Market, Ideenmarket und Constructive Market. Noel präsentierte seine Idee an einem selbst gestalteten Firmenstand und verteidigte seinen Businessplan vor einer achtköpfigen internationalen Jury – selbstverständlich auf Englisch.

Für Noel war es eine echte Premiere: erste Auslandsreise ohne Eltern, ein eigenes Hotelzimmer und der Austausch mit internationalen Jugendlichen. Besonders beeindruckend: Während viele Teilnehmende im Team antraten, präsentierte Noel allein – souverän, motiviert und kommunikativ stark.

Am Ende erreichte er einen fantastischen 3. Platz unter acht internationalen Teilnehmenden. Doch eigentlich hatte er bereits gewonnen: durch Mut, Selbstständigkeit und eine Leistung, die wir nur als grandios bezeichnen können.

Wir begegnen diesem Erfolg mit großer Freude und Wohlwollen und sind unglaublich stolz auf Noel. Weiter so – wir freuen uns auf alles, was noch kommt!

Unsere neue Schulküche – Lernen, das schmeckt!

Unsere Schule freut sich über eine moderne, helle und großzügige Schulküche, die nach neuesten pädagogischen und technischen Standards ausgestattet ist. Viel Platz, eine durchdachte Ordnung, moderne Herde und ein professioneller Abzugsraum sorgen für optimale Lernbedingungen.

Schon beim Betreten sind die Schülerinnen und Schüler begeistert. Die übersichtliche und ergonomische Einrichtung erleichtert das Arbeiten und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Raum und Material. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen, dass man auch mit einfachen Mitteln frische, gesunde und leckere Gerichte zubereiten kann – ein wichtiger Beitrag zur Ernährungsbildung.

In der neuen Küche wird nicht nur gekocht, sondern Teamarbeit und Selbstständigkeit trainiert: Von der Planung über das Kochen bis zum gemeinsamen Essen und Aufräumen erleben die Schülerinnen und Schüler den gesamten Ablauf. Dabei entwickeln sie Zeitmanagement, soziale Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein.

Unsere Schulküche ist ein moderner Lernort, der begeistert, motiviert und bestens auf Alltag und Beruf vorbereitet – ein echter Mehrwert für unsere Schule und unsere Schulgemeinschaft.

Bilingual – ein tolles Angebot!

Du interessierst dich für die bilinguale Klasse? An der THS gibt es in jedem Jahrgang eine Klasse, in der auf Deutsch und Englisch gelernt wird. John und Lina aus der 8.3 haben Pantelis und Melissa aus dem 10. Jahrgang gefragt, wie der Unterricht funktioniert, welche spannenden Projekte es gibt und warum sich die bilinguale Klasse lohnt.

Lina: Warum hast du dich für die bilinguale Klasse entschieden?

Melissa: Meine Lehrerin hat mir die bilinguale Klasse empfohlen, weil ich schon seit der Grundschule gut in Englisch war. Sie meinte, dass ich dort meine Sprachkenntnisse weiter verbessern kann. Ich fand die Idee spannend und habe mich deshalb dafür entschieden.

John: Welche Fächer werden bei euch auf Englisch unterrichtet?

Pantelis: Wir haben mehr Englischunterricht als andere Klassen. Später kommt auch Geschichte auf Englisch dazu. Im Unterricht sprechen wir viel Englisch – mit den Lehrern, aber auch untereinander in Gruppenarbeiten oder Gesprächen.

Lina: War der Einstieg in den englischen Unterricht schwierig?

Melissa: Am Anfang war ich ein bisschen unsicher, ob ich alles verstehe. Aber die Lehrer erklären ruhig und verständlich. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und merkt, dass es immer leichter wird.

John: Was sollte man mitbringen, wenn man in die bilinguale Klasse gehen möchte?

Pantelis: Man sollte Spaß an Englisch haben und sich trauen zu sprechen. Man muss nicht perfekt sein – Fehler sind ganz normal. Wichtig ist, dass man mitmacht und es einfach ausprobiert.

Lina: Wie hat sich dein Englisch durch die bilinguale Klasse verändert?

Melissa: Mein Englisch ist viel besser geworden. Ich spreche flüssiger, verstehe mehr und mir fallen Wörter schneller ein. Auch außerhalb der Schule rede ich öfter Englisch mit meinen Mitschülern.

John: Was macht die bilinguale Klasse besonders?

Melissa: Wir machen viele Projekte, die andere Klassen nicht haben. Zum Beispiel drehen wir Filme oder machen Podcasts auf Englisch. Außerdem nehmen wir an Wettbewerben teil und haben sogar kleine Preise gewonnen.

Lina: Welche Vorteile hat die bilinguale Klasse für die Zukunft?

Pantelis: Englisch ist sehr wichtig für Studium, Beruf und Reisen. In vielen Berufen braucht man gute Englischkenntnisse. Durch die bilinguale Klasse ist man dafür gut vorbereitet.

John: Wem würdest du die bilinguale Klasse empfehlen?

Melissa: Ich würde sie allen empfehlen, die Englisch mögen oder besser lernen wollen. Auch wenn man noch unsicher ist, kann man hier viel dazulernen.

Lina: Was würdest du neuen Siebtklässlerinnen und Siebtklässlern raten?

Pantelis: Probiert die bilinguale Klasse einfach aus! Es gibt eine Probezeit, in der man schauen kann, ob es passt. Für mich war es eine sehr gute Entscheidung und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.

Abgetaucht in Brandenburg – drei Tage voller Action

Im September ging’s für Schülerinnen aus drei Klassen und unserem JaKuS-Sozialarbeiter-Team drei Tage lang ins Jugendbildungszentrum Blossin – schon bei der Ankunft wurden wir ordentlich nass. Wassersport hatten wir gebucht, der Dauerregen war aber eigentlich nicht Teil des Plans!

Nach dem Mittagessen ging’s gleich aufs Segelboot: Knoten lernen, Begriffe wie Backbord und Steuerbord checken – und dann ab auf den Wolziger See! Anfangs noch vorsichtig, später mit richtig viel Spaß.

Am nächsten Tag bauten wir unsere eigenen Flöße (nicht alle blieben trocken) und wagten uns aufs Windsurfbrett. Abends wurde es gemütlich am Lagerfeuer – mit Popcorn, Werwolf und ganz viel Gelächter.

Auch wenn die Nächte ziemlich kalt waren, war die Fahrt ein tolles Erlebnis – ohne Handy, aber mit viel Teamgeist, Abenteuer und neuen Freundschaften. Beim nächsten Mal bitte nur ein bisschen wärmer!

Ein großes Dankeschön ans Jugendamt Tempelhof-Schöneberg für die Unterstützung!

Lichtermarkt 2025 – Helfen Sie uns mit Ihrer Spende!

Liebe Eltern, am ersten Adventssonntag, dem 30. November, findet der diesjährige Lichtenrader Lichtermarkt statt. Unser Förderverein organisiert auch dieses Jahr wieder einen Verkaufsstand. Auch Sie können dabei helfen! Es wäre toll, wenn Sie selbst gebackene Weihnachtskekse spenden (abgepackt in Tüten, 150 g oder 300 g, bis Freitag in der Schule abgeben), natürlich freuen wir uns auch über Ihre tatkräftige Unterstützung, melden Sie sich dazu beim Förderverein. Herzlichen Dank – Ihr THS-Team