Krakau und Auschwitz – Eine Reise, die Spuren hinterlässt

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Vom 5. bis 8. Oktober 2026 reisten 15 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Theodor-Haubach-Schule nach Krakau. Im Mittelpunkt standen die Auseinandersetzung mit dem Holocaust, die Geschichte des jüdischen Lebens in Polen und die Frage, welche Bedeutung diese Geschichte für uns heute hat.

In Krakau erkundeten wir das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz mit seinen Synagogen, Friedhöfen und Zeugnissen einer jahrhundertealten Kultur. Im ehemaligen Ghetto beschäftigten wir uns mit der nationalsozialistischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung. An zahlreichen Stationen übernahmen die Jugendlichen selbst die Führung und präsentierten ihre sorgfältig vorbereiteten Beiträge.

Der bewegendste Teil unserer Reise war der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. An diesem Ort, an dem die Nationalsozialisten mehr als eine Million Menschen ermordeten, wurde Geschichte auf erschütternde Weise konkret. Wie verändert ein solcher Besuch unser Verständnis des Holocaust? Und welche Verantwortung erwächst daraus für unsere Gegenwart?

In Workshops, Gesprächen und persönlichen Interviews setzten wir uns intensiv mit diesen Fragen auseinander und reflektierten unsere Eindrücke und Gedanken.

Liebe Schülerinnen und Schüler, was uns als Lehrkräfte besonders beeindruckt hat, war euer außergewöhnliches Engagement. Eure Ernsthaftigkeit, eure Aufmerksamkeit, eure klugen Fragen und eure Bereitschaft, euch auch mit schwierigen und schmerzhaften Themen auseinanderzusetzen, haben diese Reise zu einer besonderen Erfahrung gemacht.

Dafür möchten wir euch von Herzen danken. Ihr habt gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen und auch unbequemen Gedanken Raum zu geben.

Wir hoffen, dass die Erfahrungen in Auschwitz-Birkenau euch weit über diese Reise hinaus begleiten und euer Bewusstsein für Menschlichkeit, Verantwortung und die Gefahren von Ausgrenzung und Menschenverachtung nachhaltig stärken.