Projektfahrt nach Krakau und Auschwitz: Erinnern, Verstehen, Verantwortung übernehmen

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Mit großer Freude und Spannung blicken wir auf ein besonderes Projekt unseres zukünftigen 10. Jahrgangs: 16 Schülerinnen und Schüler werden sich intensiv mit dem Thema „Frauen in Auschwitz“ auseinandersetzen und dafür gemeinsam im Oktober nach Krakau in Polen reisen.

Die Beschäftigung mit dem Holocaust ist bis heute von großer historischer, gesellschaftlicher und demokratischer Bedeutung. Gerade in einer Zeit, in der Ausgrenzung, Antisemitismus und demokratiefeindliche Entwicklungen wieder sichtbarer werden, bleibt die Auseinandersetzung mit der Geschichte aktueller denn je. Gemeinsam wollen wir großen Fragen nachgehen: Wie konnte es zu den Verbrechen des Nationalsozialismus kommen? Welche Schicksale verbergen sich hinter den historischen Fakten? Und vor allem: Wie können wir heute dazu beitragen, dass so etwas nie wieder geschieht?

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Perspektiven und Lebensgeschichten von Frauen in Auschwitz. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei selbst forschen, Fragen stellen, diskutieren und nach Antworten suchen. Begleitet und angeleitet werden sie von Frau Valdenebro und Herrn Nowatschin.

Zur Vorbereitung finden mehrere Workshops statt, in denen historische Hintergründe erarbeitet und wichtige Fragestellungen gemeinsam entwickelt werden. Die eigentliche Reise nach Polen dauert vier Tage. Neben einem intensiven Besuch der Gedenkstätte Auschwitz werden die Teilnehmenden auch die Stadt Krakau kennenlernen – ihre Geschichte, Kultur und das heutige Leben in Polen.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse und das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler. Es ist ein starkes Zeichen, dass sich junge Menschen ernsthaft, offen und verantwortungsvoll mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen möchten. Die Reise bietet die Möglichkeit, Geschichte nicht nur aus Büchern kennenzulernen, sondern sie als Auftrag für Gegenwart und Zukunft zu verstehen.